Die Inszenierung von Tobias Heyder war gekonnt auf die räumlichen Möglichkeiten in der Kirche abgestimmt und erreichte durch eine gute Personenführung eine Spannung, die sich auf das beinahe andachtsvoll lauschende Publikum übertrug.                                 DER-NEUE-MERKER

Keine Erlösung für die Häftlinge
Interessant ist die Inszenierung von Tobias Heyder. Im Original spielen Mönche die Geschichte. Bei Heyder wird die Handlung von Sträflingen, die sich in existenziellen Nöten befinden, auf die Bühne gebracht. Ihre Bemühungen, dem religiösen Stück einen tief gehenden Gehalt zu verleihen, sind jedoch zum Scheitern verurteilt. Ihr Gebaren ist auch während des Spiels grausam und rüde. Die Erlösung, die dem Stück immanent ist, bleibt den Häftlingen versagt. Sie leben weiter ihren tristen Gefängnisalltag, sind am Ende noch schlimmer dran als vorher.                   MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Archaisch und doch berührend in der Gegenwart“
… Das Geschehen auf der Bühne war durchdacht choreographiert.                        RHEIN-NECKAR-ZEITUNG

 

         


Musikalische Leitung Joana Mallwitz

Inszenierung Tobias Heyder

Dramaturgie Heiko Voss

Bühne und Kostüme Didi Müller


Abt        Sebastian Geyer

Nebukadnezar        Winfried Mikus

Herold        Gabriel Urrutia-Benet

Azarias                 Rainer Scheerer

Hananias                 Alejandro Armenta

Mesael                 Aaron Judisch

       

Philharmonisches Orchester Heidelberg

Chor des Theater Heidelberg